Wir forschen gemeinsam mit der Uni Düsseldorf

„Scripted Reality“ heißt der Fachbegriff für viele TV-Formate. Wir kennen sie alle: „Berlin – Tag und Nacht“, „Köln 50667“, „Mitten im Leben“ usw. machen einen immer größer werdenden Programmanteil im täglichen Fernsehangebot aus.

Es sind Sendungen, „in dem eine Reality-Show nur vorgegeben wird, die Szenen jedoch von Schauspielern (meist Laiendarstellern) nach Regieanweisung (Script) gespielt werden.“ So wird es bei Wikipedia erklärt.

Das Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Uni Düsseldorf will in einem gemeinsamen Projekt mit dem Wahlpflichtunterricht Medien des 8.Jahrgangs darüber forschen. Welche Interessen leiten die Schülerinnen und Schüler beim Schauen dieser Formate? Welche Stimmungen erleben bzw. erwarten sie dabei? Wer geht davon aus, dass es doch wahre Geschichten sind? Welche Serien sind „in“ welche „out“, und wieso und überhaupt?

Wissenschaftlich formuliert liest es sich so: „Affekt – Alltag – Fernsehen. Exploration eines Methodendesigns zur Erforschung affektiver Dynamiken von Fernsehformaten.“ So heißt das offizielle Thema des Forschungsprojekts der Heinrich Heine Universität Düsseldorf mit uns.

Unter Leitung von Dr. Stephan Trinkaus, Stefanie Reuter Zakirova und Jule Korte  startete das Projekt am 10.4.2013 und wird bis zu den Sommerferien in mehreren „Gruppenwerkstätten“ durchgeführt. Wir halten Euch auf dem Laufenden, was so alles dabei herauskommen wird!

Erste Fotos von unserem Besuch in Köln siehe beim Artikel „Das Beste zum Schluss…“

 


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