„Die Welt“ vom 21.2.2013 berichtet:

Die Sekundarschule kommt

Neues Angebot startet im September mit vier Klassen am Hermannplatz

Von Katharina Bons

Dieser Artikel erschien in der Zeitung
WELT KOMPAKT.

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85 Mädchen und Jungen wurden bereits von ihren Eltern angemeldet

Das Interesse an der neusten aller Schulformen, der Sekundarschule, ist auch in Düsseldorf groß. 85 Viertklässler wurden von ihren Eltern bereits für die erste Schule dieser Art in der Landeshauptstadt angemeldet. Weitere Kinder, die keinen Platz an ihrer favorisierten Schule bekommen haben, könnten nachrücken. Nach den Sommerferien soll die Schule daher mit vier statt den ursprünglich drei geplanten Klassen starten.

Ende Januar hatte die Bezirksregierung der Errichtung der parteiübergreifend gewollten Schule zugestimmt. Einen Tag später startete das vorgezogene Anmeldeverfahren, gemeinsam mit dem für Gesamtschulen. Mindestens 75 Viertklässler hätten sich melden müssen, um die Schule wie geplant mit drei Klassen zu gründen. Tatsächlich wurden bis jetzt schon zehn weitere Grundschüler von ihren Eltern angemeldet, teilte die Bezirksregierung auf Anfrage mit. Wie viele Fünftklässler ab September tatsächlich an der neuen Schule lernen, wird sich spätestens Anfang März entscheiden. Dann müssen alle Schulen der Bezirksregierung ihre Anmeldezahlen mitteilen. Bis zu diesem Mittwoch konnten Eltern ihre Kinder an den Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien einschreiben. Schüler, die nicht ihren Erstwunsch bei der Schulwahl erhalten, könnten sich nachträglich für einen Platz an der Sekundarschule interessieren. Fest steht schon jetzt: Im Gründungsjahr soll die Schule mit vier fünften Klassen starten. Prinzipiell bleibt sie dreizügig.

Derzeit ist in dem Gebäude an der Lindenstraße 140 die Montessori-Hauptschule Hermannplatz untergebracht, an der rund 400 Schüler lernen. Sie wird sukzessive bis zum Juli 2018 aufgelöst, gleichzeitig wird Jahr für Jahr die neue Sekundarschule wachsen.

Sie wird eine Ganztagsschule sein. Die Fünft- bis Siebtklässler sowie die Acht- bis Zehntklässler werden zudem jahrgangsübergreifend unterrichtet. Ab der sechsten oder achten Klasse wird als zweite Fremdsprache Spanisch angeboten. Auch wenn die Schule keine eigene Oberstufen hat, bereitet sie qualifizierte Schüler auf das Abitur vor. Sie wird mit dem Franz-Jürgens-Berufskolleg kooperieren. Alle Schüler mit entsprechender Qualifikation können dort das Abitur ablegen, dürfen sich aber auch an anderen Schulen bewerben. Weitere Kooperationsvereinbarungen sind geplant. Gute Schüler und solche mit mehr Förderbedarf sollen gemeinsam lernen, es gebe aber kein festes Quorum, wie viele Schüler eine Empfehlung fürs Gymnasium haben müssen, so Marielle Erb, Sprecherin der Bezirksregierung.

Die Stadt lässt sich die neue Schule einiges kosten: Das Gebäude muss umgebaut und erweitert, für den Ganztagesbetrieb eine Mensa geschaffen werden. Die Verwaltung schätzt die Kosten vorläufig auf rund 3,1 Millionen Euro.

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Weitere wichtige Infos im Pressespiegel – siehe Artikel der Rheinischen Post vom 20.12.2012
Rückblick
Bericht der WZ vom 18.4.2012:

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Ein Kommentar zu “„Die Welt“ vom 21.2.2013 berichtet:”

  1. Nebas sagt:

    Das ist wirklich mal was vernünftiges und schönes für die Kinder!!!!!!!!!
    Einfach super!

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